Frost-Tau-Sprengung
Wasser dringt in Kapillarporen ein. Bei Frost dehnt es sich um 9 % aus und sprengt den Beton von innen. Sichtbar als Abplatzungen, Risse, freigelegte Bewehrung.
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Elastische Betonfarbe für Sichtbeton, Sockel, Stützmauern und Gartenmauerwerk. Schützt vor Karbonatisierung, stoppt das Eindringen von Wasser und folgt thermischen Bewegungen des Betons ohne zu reißen.
Beton wirkt massiv und unverwüstlich — ist aber porös und saugfähig. Ohne Beschichtung dringt Wasser ein, Frost sprengt von innen, CO₂ verändert die chemische Struktur. Nach 10–15 Jahren beginnen die Schäden, die meist nicht reparabel sind.
Wasser dringt in Kapillarporen ein. Bei Frost dehnt es sich um 9 % aus und sprengt den Beton von innen. Sichtbar als Abplatzungen, Risse, freigelegte Bewehrung.
CO₂ aus der Luft reagiert mit Beton und senkt den pH-Wert. Folge: Die Bewehrung verliert ihren Korrosionsschutz, rostet — Rost dehnt sich um Faktor 7 aus und sprengt den Beton.
Feuchte Beton-Oberflächen sind ideal für Algen, Moos und Flechten. Die biologische Aktivität greift den Beton an und sorgt für unschönes, dunkelgrünes Erscheinungsbild.
Geschlossene Membran stoppt das Eindringen von Kohlendioxid. Schützt die Bewehrung vor Karbonatisierung und damit vor Korrosion.
Restfeuchte aus dem Beton kann nach außen entweichen — kein Feuchtigkeitsstau, keine Blasenbildung. V2 nach EN 1062-1.
Wasser dringt nicht mehr in den Beton ein — Frostsprengung wird verhindert. Geprüft für mitteleuropäische Witterung.
Hochelastisch (Klasse A0/C0 nach EN 1062-1) — überbrückt feine Risse, die durch Temperatur, Schwinden oder Setzungen entstehen. Klassische Betonfarben reißen mit.
Sauberer Beton ist Voraussetzung.
Hochdruckreiniger (min. 150 bar) — Schmutz, Algen, lose Partikel und Salzausblühungen entfernen. Risse > 1 mm mit Reparaturmörtel schließen, ausgebrochene Stellen ausspachteln und 7 Tage aushärten lassen. Schalöl und Sinterhäute mechanisch entfernen oder mit Beton-Reiniger anlösen.
Restfeuchte des Betons muss unter 4 % liegen — bei Frischbeton mindestens 28 Tage Aushärtung abwarten.
Profi-Tipp: Sinterhäute (glänzende Schicht) erkennen Sie am Wassertropfen-Test — perlt das Wasser ab, muss die Oberfläche angeschliffen oder mit Beton-Reiniger behandelt werden.

Reduziert Verbrauch, verbessert Haftung.
Bei stark saugendem Beton (frische Sichtbeton-Mauern, alte Betonsockel, Kalksandstein) Tiefengrund mit hydrophobierender Wirkung auftragen. Reduziert den Verbrauch der ersten Schicht um bis zu 30 % und verbessert die Verankerung der Beschichtung deutlich. 12 h trocknen lassen vor weiterer Bearbeitung.
Bei tragfähigem, geschlossenem Altanstrich kann Grundierung entfallen — direkt mit Schritt 3 beginnen.
Profi-Tipp: Tiefengrund nicht satt auftragen — eine dünne, eingezogene Schicht reicht und verhindert glänzende Stellen, die Haftung schwächen würden.

Mit bis zu 5 % Wasser verdünnen (Airless-Spritze bis 10 %).
Mit bis zu 5 % Wasser verdünnen (Airless-Spritze bis 10 %). Auftrag mit Lammfellrolle oder breitem Pinsel. Verdünnt dringt die Farbe tief in die Poren ein und verankert sich. Verbrauch bei stark saugendem Beton 200–250 g/m², bei normalem Sichtbeton 100–150 g/m². Vollflächig in ein Arbeitsgang, keine Ansätze sichtbar.
An Sockel-Kanten und Wasserabläufen besonders sorgfältig — diese sind Spritzwasser-belastet.
Profi-Tipp: Bei großen Flächen in Bahnen von ca. 1 Meter Breite arbeiten — verhindert sichtbare Ansatz-Linien zwischen einzelnen Arbeitsgängen.

Mindestens 6 Stunden.
Erste Schicht muss vollständig durchgetrocknet sein. Bei kühler Witterung oder hoher Luftfeuchtigkeit länger warten — bis 12 h. Test: Schicht darf bei Fingerdruck nicht mehr klebrig sein und keine Eindrücke hinterlassen.
Während Trocknung Beton-Fläche vor direkter Sonne und Regen schützen — bei direkter Sonne droht Streifenbildung durch zu schnelles Antrocknen.
Profi-Tipp: Auf der Schattenseite morgens arbeiten, auf der Sonnenseite nachmittags — folgt der Sonne und nutzt die optimalen Temperaturen.

Unverdünnt, kreuzweise.
Unverdünnt auftragen, quer zur ersten Schicht. Verbrauch 150–200 g/m². Regenfest nach 24 h (Herstellerangabe), voll belastbar nach 28 Tagen. Bei Sockeln oder Stützmauern in Spritzwasserzone dritte Schicht empfohlen — verlängert Lebensdauer um Jahre.
An Spritzwasserkanten (untere 30 cm) zweite Schicht etwas satter auftragen für extra Schutz.
Profi-Tipp: Endfarbton beurteilen Sie erst nach kompletter Aushärtung (28 Tage) — frische Beschichtung wirkt leicht milchig, klart aber komplett auf.

Beton ist sehr saugend — kalkulieren Sie 100–250 g/m² pro Schicht statt der üblichen 100–200. Bei stark saugendem Sichtbeton bis 300 g/m² in der ersten Schicht. Auf frischem Beton (< 28 Tage) keine Beschichtung — Beton muss erst karbonatisieren und abbinden.
Beton ist stark saugend — der Verbrauch ist 30 % höher als bei Putz. Bei stark saugendem Sichtbeton empfehlen wir 3 Schichten.
Standard: 2 Schichten. 3 für stark beanspruchte Flächen.
Verbrauch: 200 g/m² pro Schicht. +10 % Reserve für Schnittkanten und unebene Flächen. Bei Großprojekten (> 80 m²) kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung.
Empfehlung
für 20 m² · 2 Schichten
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Grau und Anthrazit sind die klassischen Beton-Farben — passen zu Sichtbeton und Sockelbereichen. Weiß und Beige für hellere Akzente, Braun für Garten-Stützmauern.




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